Kurz vor dem SALESMASTERs SALESFORUM am Donnerstag, den 29.10.2009 in den Dortmunder Westfalenhallen, ist der neue Coachingbrief erschienen!
Wir haben dort wieder jede Menge interessante Beiträge für Sie untergebracht:
Neben Torsten Toeller, dem Gründer der Fressnapf-Kette, und Edgar K. Geffroy, Unternehmer, Speaker und Top-Referent finden Sie einen Beitrag von mir zum "Crowdsourcing - Die Weisheit der Vielen nutzen" und wertvolle Tipps und Termine.

Sie bekommen den go! Coachingbrief noch nicht? Das können Sie ändern: Wenn Sie mitlesen und mitreden möchten, können Sie den Coachingbrief hier abonnieren und/oder Mitglied der go! Community werden.
Es lohnt sich, wir haben viele schöne Angebote und Überraschungen für Sie dabei!
Also, wir sehen uns - virtuell in der Community oder aber live auf dem SALESMASTERs SALESFORUM, wenn Sie mögen! Einige wenige Tickets haben wir noch - und die bekommen Sie unter der 0211 - 9 66 66 45 von meiner Mitarbeiterin Kordula Schleking.
Ich freue mich auf Sie!
Ihr Andreas Buhr
Share
Der Bestseller Autor Thomas Friedmann ("Die Welt ist flach") hat ein sehr beeidruckendes Interview in der heutigen WamS gegeben. Unbedingt lesenswert...ich bin beeindruckt. Einen Auszug finden Sie hier und das komplette Interview in der Welt am Sonntag - leider nicht online.
Aber schauen, lesen und staunen Sie selbst:
"[...] Welt am Sonntag: Die Börsen in aller Welt glauben, den schlimmsten Teil
der Krise haben wir hinter uns. Ist das auch Ihr Eindruck?
Thomas Friedman: Einige wichtige Unternehmen machen schon wieder hohe Gewinne, darunter neben Industriekonzernen wie Intel auch Banken, J. P.
Morgan etwa. Aber zumindest in Amerika müssen die Banken immer noch Verluste absorbieren, aus dem Geschäft mit Gewerbeimmobilien, aus dem Geschäft mit Verbraucherkrediten und dem Hypothekengeschäft. Das wirft die Frage auf, wie viel Kredite die Banken geben und geben können - insbesondere an kleine und neu gegründete Unternehmen, die bestimmend sind für die Entwicklung der Beschäftigung.
Welt am Sonntag: Sind die Schwellenländer schon gewichtig genug, um den Ausfall Amerikas als Wachstumstreiber zu kompensieren?
Friedman: Ja, zumindest zu einem großen Teil. China wegen seines Konjunkturprogramms und seiner wachsenden Mittelschicht. Indien hatte keine nennenswerten Konjunkturpakete, aber auch dort wächst die Mittelschicht - und durch sein isoliertes Bankensystem blieb das Land von dem Schlimmsten verschont. Brasiliens Bankensystem war ebenfalls isoliert - und seine Rohstoffe bilden einen Stoßdämpfer für die Wirtschaft. Gott sei Dank also für die Globalisierung! Wenn es jetzt nicht diese anderen Verbraucher gäbe, die sehr schnell in die Bresche springen, hätten wir noch viel größere Probleme.
Welt am Sonntag: Wenn Schwellenländer mit abgeschotteten Bankensystemen besser davonkommen, zeigt das, dass Globalisierung zu weit gehen kann?
Friedman: Jedes Land soll sich globalisieren - aber mit der Geschwindigkeit, bei der es sich wohlfühlt, ob das fünf Stundenkilometer sind oder 50. Sage mir nur keiner, die Antwort ist null, wie bei Nordkorea. Ich bin nicht auf einem Kreuzzug. Jedes Land soll selbst entscheiden, wie viel Wachstum es haben will: so viel wie Indien in den vergangenen hundert Jahren oder so viel wie Deutschland?
Welt am Sonntag: Wird die Welt jemals noch dieselbe sein nach dieser
Krise?
Friedman: Ich hoffe nicht. Weil das bedeuten würde, dass wir nichts gelernt haben. Die Finanzkrise war in ihrem Kern ein ethischer Störfall.
Wir haben nachhaltige Werte durch situationsbezogene ersetzt.
Welt am Sonntag: Wie meinen Sie das?
Friedman: Nachhaltige Werte bedeuten: Ich bin immer hier, ich werde immer verantwortlich sein. Situationsbezogene Werte bedeuten: Ich kann es tun, also sollte ich es tun. Ich kann Ihnen eine Hypothek geben für 500 000 Dollar, auch wenn Sie nur 20 000 Dollar im Jahr verdienen und deshalb keine Chance haben, den Kredit binnen 30 Jahre zurückzuzahlen. Wir haben das Prinzip übernommen, das Banker "I.B.G.-Y.B.G." nennen.
Welt am Sonntag: Wie bitte?
Friedman: I'll be gone, you'll be gone. Heißt: "Lass uns jetzt Geld verdienen, egal auf welchem Weg. Denn wenn die Folgen spürbar werden, sind wir beide nicht mehr da." Ich kann nur hoffen, dass wir nicht zu einer Wirtschaft zurückkehren, deren Wachstum auf situationsbezogenen Werten basiert.
Welt am Sonntag: Wenn Werte zentral waren, wie wird die nächste Krise verhindert?
Friedman: Die Leute, die solche situationsbezogenen Werte praktizierten, sind bestraft worden, teils vom Markt, teils von den Regierungen. Das wird ihnen eine Lehre sein. Und wir brauchen Regulierungen, die verhindern, dass wir zu solchen Werten zurückkehren.
Welt am Sonntag: Ist das überhaupt möglich?
Friedman: Ja, in gewissem Maße. Durch Eigenkapitalvorschriften, durch Vorschriften für das Rating von Vermögenswerten. Und der leichteste Weg:
Sorgen wir dafür, dass Banker essen, was sie erlegen.
Welt am Sonntag: Was heißt das?
Friedman: Wenn Ihr Bonus nur über einen Drei-Jahres-Zeitraum gezahlt wird und auf der Performance der Anleihen basiert, die Sie schufen, indem Sie einen Haufen Hypotheken bündelten - dann wird es einen Wertewandel geben, dann ist Schluss mit I.B.G. [...]"
Was mich persönlich überzeugt hat, ist die Klarheit und Prägnanz, die Herr Friedmann von sich gibt. Ich werde mir eines seiner Bücher noch einmal zur Lektüre hervornehmen!
Haben sie das Interview auch gelesen? Wie fanden Sie es?
Eine schöne Woche und ich bin gespannt auf Ihre Meinung dazu!
Herzliche Grüsse Ihr Andreas Buhr
Share
Die Hoffnung war vergebens: In der Quelle-Hauptverwaltung unterrichtete die Unternehmensführung die Mitarbeiter des Versandhauses davon, dass ihr Unternehmen liquidiert wird. Szenen vom Ende eines Nachkriegssymbols.
Wie still Wut sein kann! Kein Geschrei, keine Tränen, nein, keiner mag etwas sagen. Sie wollen nur rein in ihr Gebäude, fett und wehrhaft liegt es da - Sandstein, zwei Giebeltürme, am Eingang ein Bronzeschild: Gustav und Grete Schickedanz KG. Quelles Hauptverwaltung in Fürth.
Nach und nach gehen drinnen die Neonlichter an, einige setzen sich an ihre Schreibtische, andere stehen im Flur zusammen. An den Wänden Werbeplakate, die wie höhnisch herablächeln: "Das-unser-wunderschöner-Tag-Gefühl", steht da. Die Chefs verschwinden in Meetings. Stimmt das, was sie heute früh im Radio gehört haben? Ist Quelle wirklich tot? Sie haben doch so gehofft, so daran geglaubt.
Jetzt werden wieder alle beteuern, dass sie eben alles versuchen wollten. Alles Theater! Die Menschen können mit Klarheit, mit ©lean leadership doch besser umgehen, als mit aufgebauschter und dann zerstörter Hoffung und Ent-Täuschung.
Was ist Ihre Meinung? Schreiben Sie mir!
Ich wünsche Ihnen eine schöne Restwoche.
Ihr Andreas Buhr
Share
zurück [ 1 ] [ 2 ] [ 3 ] [ 4 ] [ 5 ] [ 6 ] [ 7 ] [ 8 ] [ 9 ] [ 10 ] [ 11 ] [ 12 ] [ 13 ] [ 14 ] [ 15 ] [ 16 ] [ 17 ] [ 18 ] [ 19 ] [ 20 ] [ 21 ] [ 22 ] [ 23 ] [ 24 ] [ 25 ] [ 26 ] [ 27 ] [ 28 ] [ 29 ] [ 30 ] [ 31 ] [ 32 ] [ 33 ] [ 34 ] [ 35 ] [ 36 ] [ 37 ] [ 38 ] [ 39 ] [ 40 ] [ 41 ] [ 42 ] [ 43 ] [ 44 ] [ 45 ] [ 46 ] [ 47 ] [ 48 ] [ 49 ] [ 50 ] [ 51 ] weiter
12. November 2010
2. QPool Leadership Kongress
Frankfurt am Main