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Andreas Buhr - Blog

30.08.2010

"...dass schwieriger ist, gütig zu sein als klug."

In der August-Ausgabe der Zeitschrift impulse habe ich ein Essay von amazon-Gründer Jeff Bezos gelesen, das mich sehr beeindruckte.


© www.impulse.de

Er erzählt darin unter anderem eine Geschichte aus seiner Kindheit, in der der 10-jährige Jeff seiner rauchenden Großmutter nach einigen Schätzungen und Berechnungen voll Stolz offenbart, dass sie ihr Leben bisher um neun Jahre verkürzt hat. Statt ihn für die komplizierten Berechnungen und Schätzungen zu loben, bricht seine Großmutter nach dieser Aussage verständlicherweise in Tränen aus. Sein Großvater nimmt ihn beisite und gibt ihm einen wichtigen Satz mit auf den Lebensweg: "Jeff, eines Tages wirst Du verstehen, dass es schwieriger ist, gütig zu sein als klug."

Wenn man, so wie Bezos in diesem Essay, unterscheidet zwischen Talenten und Entscheidungen, wird einem deutlich, warum dieser Satz so wichtig ist:
Klugheit ist ein Talent - Güte eine Entscheidung.
Talente sind uns mit auf den Weg gegeben, sie sind da - aber es ist unsere ureigene Entscheidung, ob und wie wir sie nutzen.

Nutzen Sie Ihre Talente? Und entscheiden Sie bewusst, wann und wie Sie sie nutzen?

Ich freue mich auf Ihre Beispiele und Ihre Anregungen dazu und wünsche Ihne eine erfolgreiche - und uns allen eine regenarme - Woche!

Mit besten Grüßen
Ihr Andreas Buhr

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27.08.2010

Was Hänschen nicht lernt...

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!" lautet eine alte Volksweisheit.

Wir leben zwar im Zeitalter des lebenslangen Lernens und stellen fest, dass Lernen keine Frage des Alters ist - aber dennoch: Je früher wir etwas gelernt haben, desto besser "sitzt" es. Oder merken Sie noch, wenn Sie lesen, dass Sie lesen? Wenn ich Sie nach "5 x 7" frage, müssen Sie auch nicht mehr lange überlegen, stimmt's?

Warum sollte das nicht für unternehmerisches und wirtschaftliches Denken gelten? Warum gibt es in den Schulen nicht das Fach "Wirtschaft"?

An einigen Schulen gibt es das Fach in sogenannten "Junior-Business-Schools". Da lernt "Hänschen" aus der Oberstufe dann von "Hans" aus dem Mittelstand oder auch aus dem Großkonzern, wie unternehmerisches, wie wirtschaftliches Denken geht. Die Schüler drücken einmal in der Woche nachmittags zusätzlich die Schulbank, legen Prüfungen ab und bekommen von den Dozenten aus der Wirtschaft Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt. Im Handelsblatt wird in diesem Artikel ausführlicher über diese Projekte berichtet.

Handelsblatt_Junior-Business-Schools

Wenn wir wollen, dass mehr junge Menschen sich für unsere Wirtschaft einsetzen und Unternehmen gründen, sollten wir uns alle an solchen Projekten beteiligen.

Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe eine Schule, die so ein Projekt bereits aufbaut oder schon durchführt. Warum nicht mal umhören?

Das ist einer der nachaltigsten Beiträge, den wir zum Erhalt und Ausbau deutschen Wirtschaft leisten können!

Ein schönes Wochenende und dass Sie trockenen Fußes in ein trockenes Zuhause kommen wünscht Ihnen

Ihr Andreas Buhr

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23.08.2010

Der Vertrieb - das Gesicht, Auge und Ohr des Unternehmens

Diejenigen unter Ihnen, die im Vertrieb tätig sind, werden dem wohl uneingeschränt zustimmen:
Der Vertrieb steht an vorderster Front und repräsentiert das Unternehmen mit seinen Produkten, Dienstleistungen und seinem Service. Vor allem im FDL-Bereich. Der Vertrieb ist also das Gesicht des Unternehmens - und seine Stimme.

Deshalb bekommt der Vertrieb auch zuerst mit, was Kunden wollen und was sie stört. Zum Gesicht gehören eben auch Augen und Ohren. Das bestätigt auch der "Vertriebsmonitor für die Assekuranz 2010", für den das Institut für Versicherungswirtschaft an der Universität  St. Gallen 242 Fach- und Führungskräfte aus der deutschsprachigen Assekuranz befragt hat.

Umso wichtiger ist es, diese Erfahrungswerte und dieses Wissen um die Bedürfnisse der Kunden auch bei de rProduktentwicklung zu nutzen! Bereits 40% der Assekuranzen arbeiten daher bei der Qualitäts- und Preisentwicklung mit interaktiven Prozessen zwischen den verschiedenen Abteilungen und nutzen so das Wissen der Vielen.

Die restlichen 60% werden sicher noch merken, dass das eine gute Idee ist, wenn sie Kunden von sich überzeugen und langfristig binden wollen. Denn der Kunde schließ da ab, wo er sich verstanden fühlt und bleibt, wo er gut aufgehoben ist.

Eine erfolgreiche, interaktive Woche wünscht Ihnen
Ihr Andreas Buhr

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